Sportschützin am Schießstand
Sportschützin am Schießstand, Foto: toodtuphoto © fotolia
Tagung
Donnerstag, 25.1. – 27.1.2018

Angst machen. Koproduzenten eines Gefühls

Konzeption: Martin Schaad und Rüdiger Zill, Potsdam
Teilnehmer: Harro Albrecht, Hamburg; Frank Biess, San Diego; Heinz Bude, Kassel; Jens Eder, Potsdam; Dirk Gieselmann, Berlin; Martina Heßler, Hamburg; Bettina Hitzer, Berlin; Lars Koch, Dresden; Armin Smailovic, Berlin; Philipp Stoellger, Heidelberg; Bernd Zywietz, Mainz

Angst scheint heute ein allgegenwärtiges Gefühl zu sein. Ihre Auslöser haben sich in den letzten Jahren vermehrt: Die anhaltende Finanzkrise und zahlreiche Terroranschläge weltweit sind nur die prominentesten Anlässe. Wir haben Angst vor sozialem Abstieg und Altersarmut, vor dem Fremden, vor dem Verlust der Identität, vor Epidemien und Demenz – und vielleicht immer noch vor der Atomkraft und dem Artensterben, Klimawandel und Katastrophen aller Art.
Damit ein Gefühl wie die Angst zu einer vorherrschenden Zeitstimmung wird, bedarf es aber mehr als eines Anlasses. Welche Faktoren müssen zusammenwirken, damit sich ein allgemeines Klima der Angst verbreitet? Welche gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen haben es gefördert? Welche Rolle spielen alte und neue Medien? Gibt es Angstunternehmer, die politisches und ökonomisches Kapital aus der Angst schlagen wollen? Wie rational sind unsere Ängste?

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