Vortrag
Donnerstag, 21.11.2019, 17:30h

Aleida Assmann

Konstanz

Verhaltenslehren der Kälte und der Härte. Plessner – Schmitt – Mosse

Helmut Lethens Verhaltenslehren der Kälte stellen eine enge Verbindung zwischen Helmut Plessner und Carl Schmitt her, die ich nie akzeptieren konnte. Mithilfe der Arbeiten des Historikers George Mosse ist es mir möglich, mein Unbehagen an dieser Verknüpfung genauer zu artikulieren. Dabei lassen sich auch Verbindungen zu Jacob Taubes herstellen.

Aleida Assmann studierte Anglistik und Ägyptologie in Heidelberg und Tübingen. 1977 promovierte sie im Fach Anglistik in Heidelberg über Die Legitimität der Fiktion, im gleichen Jahr in Ägyptologie in Tübingen. 1992 habilitierte sie sich an der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg, 1993 folgte sie einem Ruf auf den Lehrstuhl für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. 2001 wurde sie zum Fellow der Princeton University in New Jersey ernannt. Assmann veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur englischen Literatur und zur Archäologie der literarischen Kommunikation. Seit den 1990er Jahren ist ihr Forschungsschwerpunkt die Kulturanthropologie, insbesondere die Themen kulturelles Gedächtnis, Erinnerung und Vergessen. Ehrungen und Auszeichnungen in Auswahl: Mitglied der geisteswissenschaftlichen Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften seit 1998; Philip Morris Forschungspreis für Geisteswissenschaften 1999; Mitglied der kulturwissenschaftlichen Sektion der Deutschen Akademie der Naturforscher „Leopoldina“, Halle, seit 2004; Max-Planck-Forschungspreis 2009; Paul-Watzlawick-Ehrenring 2009. 2018 erhielt sie gemeinsam mit Jan Assmann den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Aleida Assmann ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Einstein Forums.

Aleida Assmann, 1947 geboren, studierte von 1966 bis 1972 Anglistik und Ägyptologie in Heidelberg und Tübingen. 1977 promovierte sie im Fach Anglistik in Heidelberg über Die Legitimität der Fiktion, im gleichen Jahr in Ägyptologie in Tübingen. 1992 habilitierte sie sich an der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg, 1993 folgte sie einem Ruf auf den Lehrstuhl für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. 2001 wurde sie zum Fellow der Princeton University in New Jersey ernannt. Im Sommersemester 2005 hatte sie die „Peter-Ustinov-Gastprofessur” an der Universität Wien inne. Assmann veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur englischen Literatur und zur Archäologie der literarischen Kommunikation. Seit den 1990er Jahren ist ihr Forschungsschwerpunkt die Kulturanthropologie, insbesondere die Themen kulturelles Gedächtnis, Erinnerung und Vergessen. Ehrungen und Auszeichnungen: Mitglied der geisteswissenschaftlichen Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften seit 1998; Korrespondierendes Mitglied der philologisch-historischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen seit 1999; Philip Morris Forschungspreis für Geisteswissenschaften 1999; Korrespondierendes Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften seit 2001; Mitglied der kulturwissenschaftlichen Sektion der Deutschen Akademie der Naturforscher „Leopoldina“, Halle seit 2004; Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Oslo als erste Nicht-Theologin auf Grund ihrer Forschungen auf dem Gebiet des kollektiven kulturellen Gedächtnisses 2008; Max-Planck-Forschungspreis 2009; Paul-Watzlawick-Ehrenring 2009. Aleida Assmann ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Einstein Forums.