Symposium
Donnerstag, 4.6. – Freitag, 5.6.2020

Heimat. Wo alles bleibt, wie es nie war

Heimat ist in der öffentlichen Debatte zu einem polarisierenden Schlagwort geworden. Die Sehnsucht nach einem vermeintlich idealen, aber verlorenen Ort der Geborgenheit erlebt – dreißig Jahre nach Wende und Wiedervereinigung – eine Konjunktur, die eine besonnene Betrachtung verdient: Wie hat sich die Idee der Heimat in Literatur, Religion und Recht seit dem 18. Jahrhundert entwickelt? Wie wird sie zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen politischen Systemen verhandelt? Welche Ängste, Illusionen und Wünsche verbinden unterschiedliche Bevölkerungsgruppen mit der Heimat und wie ist damit in einer demokratischen und weltoffenen Gesellschaft umzugehen?

Konzeption: Franziska Bomski, Potsdam
Britta Hochkirchen, Bielefeld; Sarah Kordecki, Potsdam; Steffen Mau, Berlin; Beate Mitzscherlich, Zwickau; Anja Oesterhelt, Gießen; Susanne Scharnowski, Berlin; Eberhard Seidel, Berlin; Justus H. Ulbricht, Dresden; Tilman Venzl, New Haven, CT
Lesung/Gespräch: María Cecilia Barbetta, Berlin