Martin Schaad
Alois und die Eierhandgranate. Eine bayerische Entnazifizierungsposse in drei Aufzügen
Mithilfe detektivischer Ermittlungen zum Lebensweg eines öffentlichen Klägers an einer Münchener Spruchkammer soll mit diesem Vortrag die Beweislastumkehr als ein folgenschwerer Konstruktionsfehler der westdeutschen Entnazifizierungspolitik exemplifiziert werden.
Martin Schaad studierte Geschichte an der Universität Stirling und wurde am St Antony’s College der Universität Oxford promoviert. Von 1998 bis 2024 arbeitete er am Einstein Forum, ab 2001 als stellvertretender Direktor. Zu seinen Publikationen zählen die Monografien „Dann geh doch rüber“ – Über die Mauer in den Osten (2009), Die fabelhaften Bekenntnisse des Genossen Alfred Kurella (2014), Der Hochverrat des Amtmanns Povel Juel (2020) und zuletzt Brennen sollstu! Die Hexen von Poel (2021).
