Vortrag
Donnerstag, 7.5.2026, 18:00h

Martin Sabrow

(Potsdam)

Der Antifaschismus der “veteran communists” am Beispiel Erich Honeckers

Ich würde einen biographischen Längsschnitt vom Saarkampf und der Illegalität der 1930er Jahre über die Zeit im Zuchthaus vor 1945 und durch die DDR hindurch bis zu den letzten Äußerungen nach 1989 versuchen. Der Titel hätte auch anders sein können: “Honeckers Antifaschismus. Überlegungen zur Einheit von Überzeugung und Ritual”.

Martin Sabrow war Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Februar 1993 wurde Sabrow an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Arbeit über das Attentat auf den deutschen Außenminister Walther Rathenau in 1922 promoviert. Im Jahr 2000 habilitierte er sich mit einer Schrift über die DDR-Geschichtswissenschaft 1949–1969. Im Dezember 2004 wurde er zum Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Potsdam und zum Direktor des ZZF berufen. Im Mai 2009 folgte Sabrow einem Ruf an die Humboldt-Universität zu Berlin und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 2021. Sabrow wirkte von 2013 bis 2021 als Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Historische Authentizität und ist seit 2021 Sprecher des Nachfolgeverbundes Wert der Vergangenheit. Seit 2022 ist er Senior Fellow am ZZF.