Vortrag
Freitag, 8.5.2026, 11:00h

Daniela Dahn

(Berlin)

Was man (nicht) wußte

Was waren die blinden Flecken des DDR-Antifaschismus? Was wusste man in der DDR über den Judenmord im 2. Weltkrieg? Wie wurden Opfer und Helden unterschiedlich erinnert und warum? Wie wirkte es in der Literatur und in anderen Narrativen des Weltkriegs (Film, Theater, Fernsehen)? Und vor allem: wie wurde der offizielle Antifaschismus von der Bevölkerung erlebt?

Daniela Dahn, geboren in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig. 1981 kündigte sie als Fernsehjournalistin und ist seither freie Schriftstellerin und Publizistin. 1989 war sie Gründungsmitglied des “Demokratischen Aufbruchs”. Mehrere Gastdozenturen in den USA und Großbritannien. Bei Rowohlt sind bislang 14 Essay-Bücher erschienen. Zuletzt: Der Schlaf der Vernunft. Über Kriegsklima, Nazis und Fakes. Auszeichnungen u.a. Kurt-Tucholsky-Preis, Ludwig-Börne-Preis.