Ausstellung
19.4.2016

Assem Rahimah

Von Homs nach Hamburg

Bilder von Flucht und Ankunft

Ausstellung mit Arbeiten von Assem Rahimah.

»Das Malen war für mich eine Möglichkeit, die Leere zu füllen und die Erlebnisse meiner Flucht zu verarbeiten«, sagt der 52-jährige Künstler Assem Rahimah aus Syrien.

Nachdem das Haus des gelernten Innenarchitekten in Homs bei einem Bombenangriff zerstört wurde, entschied er sich, vor den Grauen des Krieges zu fliehen. Über die Türkei und Griechenland führte ihn sein Weg im Sommer 2015 nach Deutschland. Fünf sehr lange Monate verbrachte er in den beengten Verhältnissen der Erstaufnahme Schnackenburgallee. In dieser Zeit entstand ein einzigartiger Zyklus von Zeichnungen, die das Leben in dem Hamburger Flüchtlingslager dokumentieren. Skulpturen und farbige Gemälde vervollständigen das Werk des Künstlers, das uns einen Einblick in die Lebensbedingungen von Flüchtlingen gestattet.

Assem Rahimahs Zeichnungen aus dem Flüchtlingslager klagen nicht an, sondern haben einen dokumentarischen Charakter. Diesen Zeichnungen werden im Einstein Forum Bilder, in Öl gemalt, gegenübergestellt. Diese Arbeiten zeigen die Städte Homs, Damaskus und Hamburg. Der dritte gezeigte Zyklus dokumentiert die Flucht in eindringlicher und empathischer Weise.

Weitere Informationen über aktuelle Arbeiten von Assem Rahimah erhalten Sie auf seiner Webseite: www.pikore.com/artassemrahima

Vernissage: Dienstag, 19. April 2016, 14 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. April – 15. Juli 2016
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. jeweils von 9 – 17 Uhr sowie bei Veranstaltungen im Einstein Forum

Das Einstein Forum zeigt diese Ausstellung im Zusammenhang mit dem Symposium Einstein war Flüchtling

 
 
In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung
 
logo_allianz