Podiumsdiskussion
Dienstag, 26.5.2026, 19:00h

Susanne Beyer, Sandra Kegel

Journalismus in harten Zeiten. Ein deutsch-amerikanischer Austausch

Gesprächsleitung: Deborah Cole, Berlin

Auch im Live-Stream via Zoom
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Dass sich der Journalismus in einer Dauerkrise befindet, steht nicht nur in jeder Zeitung. Zwischen sozialen – oft genug asozialen – Medien, Fake News, steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen scheinen die Probleme kaum noch lösbar. Diese Entwicklung ist in allen Ländern zu beobachten. Was aber sind die Unterschiede? Was in den USA als vorbildliche journalistische Praxis gilt, wird in Deutschland meist kritisiert, und umgekehrt. Drei Journalistinnen, die sowohl im angloamerikanischen Raum als auch in Deutschland arbeiten, werden an diesem Abend ihre unterschiedlichen Erwartungen, Arbeitsweisen und Herausforderungen austauschen und analysieren. Gibt es Möglichkeiten, voneinander zu lernen?

Susanne Beyer ist seit 1996 beim SPIEGEL tätig, 18 Jahre lang als Kulturredakteurin, auch als stellvertretende Leiterin des Kulturressorts. Vier Jahre lang war sie stellvertretende Chefredakteurin des Nachrichten-Magazins. Heute ist sie Autorin der SPIEGEL-Chefredaktion.

Sandra Kegel studierte Literatur- sowie Theater-, Film und Medienwissenschaft in Aix-en-Provence, Wien und Frankfurt. Seit 1999 ist sie Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Viele Jahre arbeitete sie in den Ressorts Medien und Literatur, seit 2019 leitet sie das Feuilleton der FAZ. Darüber hinaus ist sie als Jurorin und Moderatorin tätig sowie als Stammkritikerin der Literatursendung „Buchzeit“ (3sat). 2005 wurde ihre Arbeit mit dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet.

Deborah Cole ist Journalistin und Berlin-Korrespondentin der The Guardian. Sie berichtet über deutsche Politik, Gesellschaft, Kultur und Erinnerungskultur, mit besonderem Fokus darauf, wie aktuelle Entwicklungen in Berlin und Deutschland mit breiteren europäischen und internationalen Themen zusammenhängen. Seit Mitte der 1990er-Jahre lebt und arbeitet sie in Berlin. Zuvor war sie als Korrespondentin für die Agence France-Presse tätig.

 
In Kooperation mit Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.