Große Synagoge Budapest
Tagung
Sonntag, 11.11. – Dienstag, 13.11.2018

Jewish Experiences in Eastern Europe, 1945-1968

Konzeption: Jan C. Behrends, Potsdam; Juliane Fürst, Potsdam; Mischa Gabowitsch, Potsdam; Semion Goldin, Jerusalem
Teilnehmer: Shmuel Barnai, Jerusalem; Stefano Bottoni, Budapest; Naida-Michal Brandl, Zagreb; Kateřina Čapková, Prag; Diana Dumitru, Chișinău; Konstanty Gebert, Warschau; Zvi Gitelman, Ann Arbor; Jan T. Gross, Berlin; Pavel Kolář, Konstanz; Ilse Josepha Lazaroms, Frankfurt am Main/Utrecht; Joanna Nalewajko-Kulikov, Warschau; Pól Ó Dochartaigh, Galway; Andrea Pető, Budapest; Iryna Ramanava, Wilna; Joshua Rubenstein, Cambridge, Mass.; Dariusz Stola, Warschau

Der Holocaust dezimierte die jüdischen Gemeinschaften in Osteuropa, löschte sie aber nicht komplett aus. In der Sowjetunion und ihrem neuen Einflussbereich lebten nach dem Zweiten Weltkrieg noch mehrere Millionen Juden. Ihre Erfahrungen in der Nachkriegszeit werden oft als Epilog zur Shoa verstanden – oder aber als Intermezzo, bevor die antizionistische Rhetorik der kommunistischen Führungen eine neue Ausreisewelle hervorrief. Fünfzig Jahre danach wirft die Tagung einen neuen Blick auf jüdische Lebenswege vor 1968 und verortet sie im Kontext der europäischen Gesellschaftsgeschichte.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Leonid Nevzlin Center der Hebräischen Universität Jerusalem und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam