Ausstellung
Pete Jones, Sri Lanka, 50 Rupees, 1979
Workshop
Donnerstag, 12.12.2019, 17:00h – 21:00h

Geld machen. Zur Reform der Geldpolitik nach der Krise

Mit der 2007 einsetzenden globalen Finanzkrise hat sich die Vorstellung, Märkte würden von sich aus einem allgemeinen Gleichgewicht zustreben, als verhängnisvolle Illusion erwiesen. Verhängnisvoll auch deshalb, weil die von Zentralbanken seither eingesetzten Mittel zur Belebung der Konjunktur ausgereizt scheinen und einer zukünftigen Krise kaum Einhalt gebieten können. Bedarf es nun eines Paradigmenwechsels in Geldtheorie und Fiskalpolitik?

Mit Beiträgen von

Dirk Ehnts
Technische Universität Chemnitz

Aaron Sahr
Hamburger Institut für Sozialforschung /
Leuphana Universität Lüneburg

Helene Schuberth
Österreichische Nationalbank, Wien

Programm

17:00 Begrüßung

17:15 Helene Schuberth
Zur neuen Rolle der Zentralbanken seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise

18:00 Aaron Sahr
Zur Re-Politisierung des Geldes

18:45 Dirk Ehnts
Modern Monetary Theory – eine fiskalische Theorie der Stabilisierung der Wirtschaft

19:30 Empfang mit Rundgang durch die Ausstellung Makro Money – Der schöne Schein in Anwesenheit des Künstlers Pete Jones

20:00 Abschlussdiskussion

20:30 Ende der Veranstaltung