Symposium
Donnerstag, 13.6. – Freitag, 14.6.2019

A Cultural History of Mathematics in the 18th Century

Im 18. Jahrhundert vollziehen sich entscheidende Veränderungen in der Mathematik, etwa mit der Etablierung der Neuen Analysis als Leitdisziplin. Gleichzeitig gewinnt das Fach weiter an Bedeutung für naturwissenschaftliche und technologische Entwicklungen sowie für damit zusammenhängende gesellschaftlich-kulturelle Wandlungsprozesse. Einige avancierte mathematische Gegenstände werden zum Beispiel in die Lehrpläne der Schulen aufgenommen. In kreativen Anverwandlungen und erkenntnistheoretischen Reflexionen findet die Mathematik zudem ihren Niederschlag in Philosophie, Kunst und Literatur. Die Untersuchung dieser weitverzweigten Einflüsse zielt darauf, die Mathematik in die allgemeine Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts einzubinden.

Mit David Bellhouse, London, Ontario; Jip van Besouw, Brüssel; Franziska Bomski, Potsdam; Maarten Bullynck, Paris; Jeanne Peiffer, Paris; Helmut Pulte, Bochum; David E. Rowe, Mainz; Jane Wess, Edinburgh

Veranstaltung in englischer Sprache