Der Literaturbetrieb der DDR. Institutionen, Netzwerke und Strukturen
Konzeption: Franziska Bomski, Potsdam
Mit: Andrea Albrecht, Heidelberg; Roland Berbig, Berlin; Patricia F. Blume, Leipzig; Maria Brosig, Potsdam; Birgit Dahlke, Berlin; Andreas Degen, Potsdam; Carsten Gansel, Gießen; Christoph Links, Berlin; Siegfried Lokatis, Leipzig; Steffen Mensching, Rudolstadt; Stephan Pabst, Halle; Katja Stopka, Potsdam
Manchen gilt die DDR-Literatur als ästhetisch wertloser „Gesinnungskitsch“, andere gemeinden sie differenzlos in eine gesamtdeutsche Literaturgeschichte ein. Dabei hat sich die literarische Produktion im Osten unter sehr spezifischen Bedingungen entfaltet, über die wir heute durch die Buch- und Literaturwissenschaft, die Soziologie und die Zeitgeschichtsforschung sehr viel mehr wissen. Der Workshop nimmt den Literaturbetrieb der DDR daher erneut in den Blick: Welche Institutionen und Strukturen konditionierten das literarische Schreiben? Wie prägten kulturpolitische Vorgaben, Zensur und Verbindungen zur Bundesrepublik das literarische Feld? Welche regionalen, nationalen und internationalen Transferprozesse und Netzwerke bestimmten die eigentümliche Vielfalt der DDR-Literatur? Und wie knüpft die Gegenwartsliteratur daran an?
Eine Kooperation mit dem Literaturladen Wist, Potsdam
