Volker Schlöndorff
Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte
In seinem neuen Film, einer Adaption von Jenny Erpenbecks Roman Heimsuchung (2008), zeichnet Volker Schlöndorff ein eindrückliches Panorama der deutschen Geschichte von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg bis hin zur DDR- und schließlich zur Wendezeit. Ein Haus an ei-nem märkischen See wird zum Schauplatz der miteinander verwobenen Lebens-wege seiner wechselnden Bewohner:innen, die in den verschiedenen Zeitläuften auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. Gedreht wurde an verschiedenen Orten in Brandenburg, darunter auch in Albert Einsteins Som-merhaus in Caputh.
Volker Schlöndorff ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent und vor allem für seine Literaturverfilmungen bekannt. Seine Adaption Die Blechtrommel (1979) nach Günter Grass’ gleichnamigen Nachkriegsroman wurde mit einem Oscar als bester fremdsprachiger Film prämiert. Schlöndorff ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und Gründungsmitglied des Freundeskreises der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Für sein künstlerisches Schaffen wurde er international vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2016 mit dem Prix Henri-Langlois für sein Lebenswerk und, ganz aktuell, 2026 mit dem Ehrenpreis des Festivals des deut-schen Films in Ludwigshafen. Sein neuester Film Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte feierte 2026 beim Filmfestival in Cannes Premiere.
Eine Kooperation mit dem Verein moving history – Festival des historischen Films Potsdam und dem Filmmuseum Potsdam
