Tagung
Donnerstag, 14.12. – 16.12.2017

ÜberSinnliches. Sechste Sinne

Konzeption: Dominic Bonfiglio und Matthias Kroß, Potsdam
Teilnehmer u.a.: Natascha Adamowsky, Siegen; Peter Brugger, Zürich; Hynek Burda, Essen; Gerd Gigerenzer, Berlin; Thomas Hauschild, Halle; Peter Lamont, Edinburgh; Sophia Rosenfeld, Philadelphia; Hillel Schwartz, San Diego; Kocku von Stuckrad, Groningen; Nicholas Wade, Dundee; Kyllikki Zacharias, Berlin; Martin Zillinger, Köln

Ohne Frage gibt es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere fünf Sinne zu registrieren vermögen. Deshalb, so wird gesagt, bedarf es eines speziellen sinnlich-übersinnlichen Sinnes: des sechsten. Doch scheint es fast unmöglich, genauer anzugeben, was darunter zu verstehen ist. Das Spektrum reicht von der Vorahnung bis zur Begabung mit übersinnlichen Fähigkeiten, vom Gespür für Situationen, von der Alltagsintuition bis zur Divination, vom sogenannten instinktgeleiteten Verhalten in Massen bis zum Geniestreich des Extrembegabten. Man sollte vielleicht lieber vom sechsten Sinn in der Mehrzahl sprechen. Sind seine Manifestationen bloße Verstörungen unserer Wahrnehmungsfähigkeit, die noch der Entzauberung durch die empirischen Wissenschaften harren, oder müssen sie als Brücken in eine Welt betrachtet werden, die wie ein Wunderland das Lagerfeuer unserer Rationalität umgibt?

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