Tagung
21.1. – 23.1.2016

Things to Come. Science – Fiction – Film

Das Bild, das wir uns von der Zukunft machen, buchstäblich und im übertragenen Sinne, ist fest in unserer Gegenwart verankert. Es spielt mit unseren Erwartungen und Zweifeln, Hoffnungen und Ängsten. Längst haben sich die einst utopischen Weltentwürfe aber in überwiegend dystopische verwandelt: Das zeigt sich vor allem auch in der erneuten Konjunktur von filmischen Zukunftsvisionen. Sie entfalten, ob im All oder auf der Erde, Überwachungsszenarien, Gesundheitsdiktaturen, ökologische Katastrophen oder gleich postapokalyptische Landschaften. Es geht dabei nicht nur um technische und wissenschaftliche Entwicklungen, sondern auch darum, wie der Mensch von morgen und die Gesellschaft der Zukunft aussehen werden. Science Fiction, als populäres Genre entstanden, ist zu einem philosophischen Feld imaginärer Experimente geworden: Was werden wir wissen? Wie sollen mit diesem Wissen umgehen? Wie wollen wir leben? Was wird ein Mensch sein?

Konzeption: Kristina Jaspers, Berlin; Nils Warnecke, Berlin; Gerlinde Waz, Berlin; Rüdiger Zill, Potsdam
Teilnehmer: Christine Cornea, Norwich; Tim Fehlbaum, Basel; Josef Früchtl, Amsterdam; Alexander Geppert, New York/Berlin; Marcin Grzegorzek, Siegen/Berlin; Harald Hamrell, Stockholm; Manfred Hild, Berlin; Ute Holl, Basel; Axel Meyer, Konstanz; Andreas Rauscher, Siegen; Frank Rieger, Berlin; Matthias Schwartz, Berlin; Mingwei Song, Princeton; Simon Spiegel, Zürich; Klaudia Wick, Berlin; Ytasha L. Womack, Chicago

Veranstaltung in englischer Sprache

21.1.2016

Veranstaltungsorte: Einstein Forum (21.1.); Filmhaus am Potsdamer Platz, Potsdamer Str. 2, Berlin-Tiergarten (22./23.1.)

 

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

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