Tagung
Donnerstag, 7.6. – 9.6.2012

Hiobs Botschaften. Reflections on the Book of Job

Kein Text ist so häufig diskutiert worden wie das Buch Hiob. Die Probleme, die der Text aufwirft, beschäftigen Gläubige wie Atheisten gleichermaßen; er kann als der Ort betrachtet werden, an dem philosophische Fragen ihren Ursprung haben. Warum ist die Welt so beschaffen, dass gute Menschen oft leiden, während es bösen Menschen gut geht? Wie leben wir in solch einer Welt, ohne in Hoffnungslosigkeit zu verfallen? Die Konferenz will diese Fragen nicht beantworten. Stattdessen sollen einige Aspekte des Buchs Hiob aus philosophischer, literarischer und künstlerischer Perspektive ebenso wie aus der Sicht der wichtigsten Weltreligionen betrachtet werden, um zu zeigen, warum dieses Buch heute noch genauso wichtig ist wie vor Tausenden von Jahren.

Konzeption: Susan Neiman, Potsdam
Teilnehmer: Jan Assmann, Heidelberg; Gerhard Begrich, Berlin; Amber Carpenter, York; Michael Ebstein, Jerusalem; Konstanty Gebert, Warschau; Stephen Holmes, New York; Eva Illouz, Jerusalem; Glenn Most, Pisa; James Ponet, New Haven, Conn.; Jan Philipp Reemtsma, Hamburg; Choon-Leong Seow, Princeton; David Shulman, Jerusalem; Emilie Townes, New Haven, Conn.; James Wood, Cambridge, Mass.

Veranstaltung in englischer Sprache

7.6.2012

8.6.2012