Tagung
Donnerstag, 26.1. – 28.1.2012

First Love. On Second Thought

Ist die erste Liebe eines der wichtigsten Ereignisse in unserem Leben oder nur ein Mythos, den wir aus der Erinnerung erschaffen? In unzähligen Romanen und Erzählungen erscheint das Gefühl teils als die Verklärung des unwiederbringlich Vergangenen, teils als traumatisches Erlebnis. Im Positiven wie im Negativen scheint die erste Liebe aber eine prägende Erfahrung zu sein. Ist sie nur denkbar im Rahmen einer westlichen Kultur der Individualisierung? Impliziert der Begriff der ersten Liebe notwendigerweise eine zweite? Und wie spricht man von der ersten Liebe? Denn sicher ist, dass sie unter allen anderen Gefühlen eine Sonderstellung einnimmt. Sie ist wahrscheinlich das einzige, das uns erst dann widerfährt, wenn wir schon entwickelte und reflektierende Personen sind, eines, für das wir bewusst eine Sprache suchen.

Konzeption: Wolfgang Hörner, Berlin, und Rüdiger Zill, Potsdam
Teilnehmer: Maria DiBattista, Princeton, NJ; Katharina Döbler, Berlin; Jenny Erpenbeck, Berlin; Victoria von Flemming, Braunschweig; Benno Gammerl, Berlin; Millay Hyatt, Berlin; Eva Illouz, Jerusalem; Peter Stephan Jungk, Paris; Peggy Mädler, Berlin; Elke Schmitter, Berlin; Alain Claude Sulzer, Basel; Peter Wawerzinek, Berlin; Nikolaus Wegmann, Princeton, NJ

Veranstaltung teilweise in englischer Sprache

26.1.2012

19:15h Jenny Erpenbeck

John