American Voices

Als Ort der intellektuellen Innovation außerhalb des universitären Rahmens fördert das Einstein Forum den Austausch von Ideen über Fach- und geographische Grenzen hinweg. Dies gilt gerade für neue Perspektiven und ungewöhnliche Meinungen, die in den hiesigen öffentlichen Debatten nicht die ihnen angemessene Aufmerksamkeit bekommen. Ein Themenkomplex, der sich in letzter Zeit ganz besonders in den Vordergrund gedrängt hat, ist die recht eingeschränkte, wenn nicht gar schablonenhafte Wahrnehmung der USA in der deutschen Öffentlichkeit. Selbst bei einem so engen Partner und langjährigen Freund der USA wie der Bundesrepublik werden neben regierungskonformen Meinungsträgern fast nur holzschnittartige, plakative Darstellungen von Vertretern der politischen Gegenseite zur Kenntnis genommen. Zwischen diesen Extremen tut sich ein in­forma­tionelles Vakuum auf, das Raum schafft für die Ansiedlung und Ver­festigung von Vorurteilen aller Art.

Doch wie in anderen Demokratien gibt es auch in den USA eine enorme Vielfalt an Stimmen und Standpunkten, die dort lebhaft diskutiert werden, bisher aber kaum ihren Weg nach Deutschland gefunden haben. Die Reihe American Voices möchte zu einem kritisch-solidarischen transatlantischen Dialog beitragen, indem sie mit Vorträgen und Diskussionen die unterschiedlichen Positionen politischer Kommentatoren, Autoren, Schauspielern und public intellectuals der Vereinigten Staaten einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland vorstellen.

Die Reihe wurde ermöglicht durch das Transatlantik Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)