On Trust

Internationale Tagung,
Donnerstag, 3. – Freitag, 4. November.

Konzeption: Dominic Bonfiglio, Potsdam.
Teilnehmer: Ute Frevert, Berlin; Russell Hardin, New York; Philip Kitcher, New York; Guido Möllering, Bremen; Onora O'Neill, Cambridge; Jan Philipp Reemtsma, Hamburg; Ann Kathrin Scheerer, Hamburg; Stefano Zamagni, Bologna

Ohne Vertrauen kann keine Gemeinschaft Bestand haben. Doch wie viel Vertrauen braucht der Mensch in den vielfältigen Beziehungen, die er im Verlaufe seines Lebens eingeht? Ein Zuwenig an Vertrauen erscheint als ein Mangel an sozialer Bindungsbereitschaft; ein Zuviel wird als törichte Vertrauensseligkeit getadelt. In der Politik und beim Geld ist Misstrauen gewiss von Vorteil – in menschlichen Nahbeziehungen erscheint der großzügige Vertrauensvorschuss hingegen unerlässlich. Wie entsteht Vertrauen? Wie wird es erhalten, was lässt es verlorengehen? Und warum verfallen wir trotz wiederkehrender Enttäuschungen nicht in Resignation, sondern bewahren in der Regel ein Grundvertrauen in unsere persönlichen und gesellschaftlichen Ideale? Gibt es so etwas wie ein Urvertrauen?

Vertrauen zählt offenkundig zu den elementaren Merkmalen menschlichen Verhaltens, und weil es so zerbrechlich ist und nach seiner Zerstörung kaum wieder hergestellt werden kann, schätzen wir die Vertrauenswürdigkeit einer Person oder Institution als ein besonders wichtiges Gut.

Detailliertes Programm

Informationen zu Referenten und Vorträgen

Plakat On Trust
Fred J. Johnson: Knife Thrower, Sideshow Banner


Fernseh- und Radiobeiträge zur Tagung:

Eine Frage des Vertrauens,
3SAT Kulturzeit, 4.11.2011

Interview mit Onora O'Neill,
3SAT Kulturzeit, 4.11.2011

On Trust,
Deutschlandfunk Kultur heute, 4.11.2011

Wieviel Vertrauen braucht der Mensch?, Deutschlandfunk Studiozeit, 10.11.2011