How Native-like is Non-native Language Performance

Harald Clahsen

Professor für Psycholinguistik und Mehrsprachigkeit, Universität Potsdam

     

Einführung:    Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

 

Nach Jahrzehnten der Forschung zur Sprachverarbeitung von Muttersprachlern wendet sich die Linguistik nun vermehrt der Frage zu, wie Nicht-Muttersprachler mit Sprache umgehen. Mithilfe theoretischer Linguistik, experimenteller Psycholinguistik und neurowissenschaftlichen Techniken wird hierbei in Echtzeit untersucht, wie eine erworbene zweite Sprache verstanden und verarbeitet wird. Harald Clahsen wird die neusten Forschungsergebnisse präsentieren und damit eine Einführung in das Programm des neu gegründeten Potsdam Research Institute of Multilingualism (PRIM) verbinden.

 

Harald Clahsen, geb. 1955 in Deutschland, Promotion 1981 in Wuppertal, dort sowie in Hamburg erste Forschungs- und Lehrtätigkeiten, von 1983 bis 1993 Dozent an der Universität Düsseldorf und Auszeichnung mit dem dortigen Habilitationspreis, danach als Full Professor an der University of Essex, Department of Language and Linguistics, Colchester, Großbritannien. Im Oktober 2011 hat er als Preisträger der Alexander von Humboldt-Professur die Professur für Psycholinguistik und Mehrsprachigkeit an der Universität Potsdam angetreten. Harald Clahsen erhielt zahlreiche Auszeichnungen, z.B. den Gerhard Hess-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist u.a. Fellow der British Academy.

 

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten / The lecture will be delivered in English.

 

Dienstag, 7. Februar 2012, 19 Uhr