Die Parteilichkeit der Wissenschaft. Zu Ehren von Margherita von Brentano


Freitag, 7. und Samstag, 8. Mai
Tagung

Wissenschaftliche Leitung: Susan Neiman, Potsdam
Teilnehmer: Aleida Assmann, Konstanz; Jan Assmann, Heidelberg; Uta Gerhardt, Heidelberg; Hassan Givsan, Darmstadt; Wolfgang Fritz Haug, Berlin; Wolfgang Kraushaar, Hamburg; Irmela von der Lühe, Berlin; Peter McLaughlin, Heidelberg; Iris Nachum, Tel Aviv; Susan Neiman, Potsdam; Christine Pries, Frankfurt am Main; Irmingard Staeuble, Berlin; Ethan Taubes, New York; Dieter Thomä, St. Gallen; Sabine Volk, Potsdam; Moshe Zuckermann, Tel Aviv
In Zusammenarbeit mit der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin
Um Anmeldung bis zum 3. Mai wird gebeten.

Detailliertes Programm


Dient die Forderung nach Neutralität in der Wissenschaft nur dazu, gesellschaftliches Unrecht als naturgegeben zu verklären? Ist politische Parteinahme nicht sogar eine Bedingung wissenschaftlicher Erkenntnis? Davon war die Philosophin Margherita von Brentano, einstige Heidegger-Schülerin und später eine prägende Persönlichkeit der Geistesgeschichte im Deutschland der Nachkriegszeit, überzeugt.  Anlässlich der Veröffentlichung ihres zweibändigen Nachlasses werden die Arbeit und die Wirkung Brentanos, aber vor allem die Themen, die sie beschäftigten, untersucht.  Wann soll die Wissenschaft Partei ergreifen?