Ohne Öl oder Im Frühjahr keine Weintrauben

Vom Selbstverständnis der Naturwissenschaften
Workshop
Teilnehmer: Eckard P.W. Minx, Berlin; Josef H. Reichholf, München; Peter Unfried, Berlin; Harald Welzer, Essen
Gesprächsleitung: Matthias Kroß, Potsdam

Nach den hitzigen Diskussionen um die Ursachen und Folgen der Erderwärmung folgt nun eine ebenso aufgeheizte und besorgte Debatte um die Zukunft unserer auf Erdöl beruhenden Industriegesellschaft: Wird uns, entgegen bisherigen optimistischen Prognosen; in nicht allzu ferner Zukunft das Öl ausgehen? Oder wird es zumindest so teuer, dass wir es uns nur noch in homöopathischen Dosen leisten können? Die Anzeichen für eine bereits einsetzende Verknappung des „schwarzen Goldes“ mit der Folge weiterer Preissteigerungen und wachsender Konkurrenz um den Rohstoff mehren sich.
Es kann keinem Zweifel unterliegen, dass die vom Ölmangel verursachten politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen nicht ohne Konflikte und neue Kriege von statten gehen werden. Zugleich werden die Menschen in ölabhängigen Gesellschaften sich mit ganz neuen Lebensformen arrangieren müssen.
Auch wenn eine „Welt ohne Öl“ noch nicht unmittelbar bevorsteht, ist es dennoch reizvoll, wenn nicht sogar unerlässlich, sich diesen Zustand einmal als real auszumalen und den Weg dorthin genauer zu beschreiben.

Weitere Informationen zu den Teilnehmern (PDF)


Freitag, 23.Januar 2009, 15 - 18 Uhr