Universum oder Multiversum? Offene Fragen der modernen Physik und die Zukunft des Anthropischen Prinzips
Vom Selbstverständnis der Naturwissenschaften.
Workshop-Teilnehmer: Brigitte Falkenburg, Dortmund; Bernulf Kanitscheider, Gießen; Thomas Naumann, Zeuthen b. Berlin; Hermann Nicolai, Golm; Christof Wetterich, Heidelberg
Eine Veranstaltung aus Anlass der Inbetriebnahme des Large Hadron Colliders (LHC) am CERN
Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Die rasanten Fortschritte der Physik in den letzten beiden Jahrzehnten haben die Frage nach der Einzigartigkeit unseres Universums erneut zur Debatte gestellt. Mutmaßungen über eine Pluralität von Kosmen, also die Existenz eines Multiversums, sind durch die Erforschung der Ränder unseres Universums plausibler geworden. In dem neuen Teilchenbeschleuniger LHC des CERN in Genf werden ab Herbst 2008 „harte“ quanten-physikalische Erklärungen für die noch rätselhaften makrophysikalischen Phänomene in den Grenzbereichen unseres Kosmos gesucht. Sollte sich die Hypothese von der „Polykosmie“ der Schöpfung erhärten, würde zugleich die altehrwürdige, teleologische Vorstellung von der „Menschengerechtheit“ der kosmischen Evolution, das sogenannte „Anthropische Prinzip“, hinfällig.
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Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe Vom Selbstverständnis der Naturwissenschaften aus Anlass der Inbetriebnahme des Large Hadron Colliders (LHC) am CERN
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Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

